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PIM für BIM (Building Information Management)?

· 2023-01-13 · Aktualisiert am 2026-09-23 · 3 Min. Lesezeit

In Bau, Installation und Ausbau erfüllen BIM und PIM unterschiedliche Aufgaben. Das Modell beschreibt das Gebäude. Der Katalog beschreibt, was Sie dafür liefern können. Die meisten Reibungsverluste entstehen in der Lücke zwischen beiden.

Wofür das PIM da ist

Ein PIM hält Produktinhalte und digitale Assets an jedem Ort, an dem Sie verkaufen, auf dem gleichen Stand. Dazu gehören Bilder, Videos, 3D-Renderings und die Struktur drumherum: Hierarchien und Kategorien. Kunden sollen auf jedem Kanal dasselbe Produkt vorfinden, und die Abläufe hinter dem Kanal sollen auf demselben Datensatz beruhen.

Mehr zum System: Was ist PIM (Product Information Management)?

Wofür das BIM da ist

BIM (Building Information Management) ist nicht nur eine 3D-Form. Elemente im Modell tragen Parameter, Texturen und Details und sind in Gruppen organisiert. Planer können die Wärmebilanz von Trennwänden aus bestimmten Materialien oder Bauteilen berechnen und die Lastfälle anwenden, mit denen das Projekt arbeitet.

Die gesammelten Daten können in einer Common Data Environment (CDE) in einem Cloud-Netzwerk liegen, sodass der aktuelle Stand jederzeit erreichbar ist, wenn ihn jemand braucht. Produktinformationen und Modellierungselemente, die bereits in anderen Programmen vorliegen, lassen sich über gemeinsame Formate übernehmen. Das Modell funktioniert dann als eine Datenbank für interne Teams und externe Partner, inklusive Abmessungen und Preisen.

Was sich ändert, wenn das PIM das Modell speist

Unverbundene Produktdateien sind genau das, was ein PIM aus dem BIM-Prozess entfernt. Partner lesen einen Datensatz, und zwar auch dann, wenn sie ihn während der Planung brauchen, nicht erst, wenn die Zeichnung schon falsch ist.

In der Praxis heißt das:

  • Weniger Berechnungsfehler, weil die Planung die Produktdaten nutzt, die Sie pflegen.
  • Schnellere Entscheidungen und ein klarerer Überblick darüber, wo Personal und Material eingesetzt werden.
  • Ein kürzerer Weg von der Spezifikation zu etwas Verkaufbarem, mit weniger Nacharbeit und geringeren Kosten.
  • Eine Dokumentation, die vom ersten Konzept bis zur Fertigstellung Bestand hat.

Im Projekt

Materialdaten stehen früh im Lebenszyklus des Gebäudes zur Verfügung. Ändert sich ein Produkt, sieht das Team das im gemeinsamen Modell statt in einer Nebendatei, und Konflikte zwischen dem Gezeichneten und dem Lieferbaren fallen früher auf.

Ein Modell mit einfacher Navigation und präziser Geometrie ist zugleich die Referenz für Qualitätssicherung und Qualitätskontrolle. Ablage, Organisation und Visualisierung werden einfacher, weil es nur einen Ort gibt, an dem man nachsehen muss.

Welche Daten hineingehören

PIM für BIM wird genutzt für:

  • Bilder, CAD-Zeichnungen und 3D-Modelle
  • Spezifikationen und Leistungsdaten
  • Attribute, die nur zu diesem einen Produkt gehören
  • Technische Dokumente, Prüfergebnisse und weitere Umweltinformationen

Versionierung gehört dazu, einschließlich des Austauschs von Dateien zwischen den Systemen, die das Projekt bereits nutzt. Der Planungsprozess sollte immer auf die aktuelle Version schauen.

Koordination auf der Baustelle

Modelle, Daten, Dokumente und Bilder aus dem BIM lassen sich zusammenführen, sodass alle Beteiligten am Bau aus einer Quelle lesen. Entscheidungen fallen schneller, wenn nicht jede Partei dieselbe Datei neu aufbaut und wenn keine Wartezeit entsteht, weil jemand anderes eine Kopie längst aktualisiert hat.

Das gilt auch für den täglichen Fortschritt auf und neben der Baustelle. Rollenbasierte Zugriffsrechte legen fest, wer welchen Teil des Projekts sehen oder ändern darf. So bleibt auch ein großes Team organisiert.

Wo es scheitert

Ein PIM repariert ein BIM-Projekt nicht von allein. Werden die Produktdaten nicht konsequent gepflegt, entstehen trotzdem Dubletten, falsche Informationen und Verzögerungen. Die übliche Ursache ist die Verantwortung: Wer pflegt den Datensatz, und arbeiten die anderen Beteiligten tatsächlich damit?

Klären Sie das, bevor das Modell vom Katalog abhängt.

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