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Die Zukunft der Produktinformation: der Digitale Produktpass (DPP)
abygail · 2025-10-16 · Aktualisiert am 2025-11-11 · 3 Min. Lesezeit

In diesem Webinar geht es um den Digitalen Produktpass (DPP), einen zentralen Bestandteil des European Green Deal. Der DPP schafft Transparenz in der Lieferkette und ermöglicht Verbrauchern bewusste Kaufentscheidungen. Die Präsentation behandelt die Rolle der verschiedenen Stakeholder, die für den DPP benötigten Daten und die Frage, wie PIM-Systeme wie Perfion bei der Umsetzung helfen können. Außerdem zeigt eine praktische Demo, wie der DPP in der Praxis funktioniert.
Falls Sie die Session verpasst haben, können Sie sich das vollständige Video hier ansehen:
Sprecher:
- Stephan Spijkers, Co-Founder, PIMvendors.com
- Dymar Schimmel, Regional Sales Manager, Perfion
- Thomas Olthuis, Solution Consultant, Perfion
Erkenntnisse aus dieser Session:
Der Digitale Produktpass ist ein wichtiger Bestandteil des European Green Deal Der Digital Product Passport (DPP) gehört zu den übergeordneten Nachhaltigkeitszielen der EU und spielt im European Green Deal eine zentrale Rolle. Ziel ist es, Produkte nachhaltiger, transparenter und kreislauffähig zu machen. Der DPP soll für bessere Produktinformationen über den gesamten Lebenszyklus sorgen, von der Herstellung bis zur Wiederverwendung oder zum Recycling.
Der DPP sorgt für mehr Transparenz in der Lieferkette Der Pass gibt Einblick in Herkunft, Zusammensetzung und Umweltbelastung eines Produkts. So können Verbraucher und Unternehmen gleichermaßen verantwortungsvolle Entscheidungen treffen. Transparenz hilft außerdem, Greenwashing einzudämmen und die Zusammenarbeit zwischen den Partnern in der Wertschöpfungskette zu verbessern.
Stakeholder wie Hersteller, Importeure und Distributoren haben unterschiedliche Verantwortlichkeiten Je nach ihrer Rolle in der Kette haben die Beteiligten unterschiedliche Aufgaben beim Befüllen und Pflegen des DPP. Hersteller tragen die größte Verantwortung für das Sammeln und Erfassen der Daten. Importeure und Distributoren müssen sicherstellen, dass diese Daten korrekt weitergegeben und bei Bedarf ergänzt werden.
Für den DPP gelten spezifische Datenanforderungen Für jedes Produkt gelten andere Datenanforderungen, etwa Materialangaben, CO₂-Emissionen, Reparaturinformationen und Recyclingmöglichkeiten. Diese Anforderungen legt die Europäische Kommission je Produktgruppe (Sektor) fest, sie sind also nicht universell. Unternehmen müssen sich auf detaillierte Berichte einstellen.
PIM-Systeme sind entscheidend für die Verwaltung von Produktdaten Ein System für Product Information Management (PIM) spielt eine Schlüsselrolle beim Sammeln, Strukturieren und Verteilen der Daten, die für den DPP benötigt werden. Ohne ein gutes PIM-System ist es nahezu unmöglich, alle geforderten Informationen konsistent, vollständig und fehlerfrei bereitzustellen.
Chargen- und Seriennummerndaten sind für den DPP wichtig Für die Rückverfolgbarkeit sind Chargen- und Seriennummern unverzichtbar. Mit ihnen lassen sich Produkte bis ins Detail durch die Kette verfolgen. Das ist wichtig für Rückrufaktionen, Garantieansprüche und die Nachvollziehbarkeit des Lebenszyklus eines bestimmten Produkts.
Die Registrierung von Produkten liegt in der Verantwortung des Herstellers Die erste Registrierung des Produkts im DPP-System obliegt dem Hersteller. Er muss dafür sorgen, dass der Pass vollständig und aktuell ist. Das bedeutet auch, dass Hersteller für die Aktualisierung der Daten verantwortlich sind, wenn sich das Produkt oder seine Zusammensetzung ändert.
Der DPP kann helfen, die Umweltbelastung zu verringern Indem er Einblick in Materialeinsatz, Lebensdauer und Recyclingmöglichkeiten gibt, können Unternehmen gezielter auf Nachhaltigkeit hinarbeiten. Der DPP fördert Initiativen für die Kreislaufwirtschaft und hilft politischen Entscheidungsträgern, die Umweltleistung von Produkten und Branchen zu messen.
Beginnen Sie noch heute damit, die richtigen Daten für den DPP zu sammeln Die Einführung des DPP steht bevor, und es ist entscheidend, schon jetzt mit den Vorbereitungen zu beginnen. Unternehmen, die warten, bis die Gesetzgebung formell in Kraft tritt, laufen Gefahr, ins Hintertreffen zu geraten. Erfassen Sie zunächst Ihre vorhandenen Daten und ermitteln Sie, wo es noch Lücken gibt.
Die Zukunft des DPP ist dynamisch und verändert sich schnell Gesetzgebung, technische Standards und Datenanforderungen entwickeln sich fortlaufend weiter. Unternehmen müssen flexibel bleiben und für Systeme und Prozesse sorgen, die sich mit anpassen können. Wer jetzt in skalierbare, zukunftssichere Lösungen investiert, vermeidet später teure Anpassungen.
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