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Secondhand-Waren wachsen online schneller als die großen Händler

· 2024-11-09 · Aktualisiert am 2026-09-23 · 2 Min. Lesezeit

Gebrauchtwaren wuchsen schneller als die Top 1000

2023 steigerten Onlinehändler für Gebrauchtwaren ihren Webumsatz um 8,0 %. Die Top 1000 von Digital Commerce 360 wuchsen im selben Zeitraum um 6,9 %. Die Nachfrage nach gebrauchten Artikeln ist hoch, und Käufer sind bereit, sie online zu kaufen.

Secondhand-Anbieter machen inzwischen 7,9 % der Top 1000 aus. Am stärksten ist die Konzentration bei Unterhaltungselektronik und Hobbyartikeln, und das Muster beschränkt sich nicht auf Nischenshops. Ikea ist in den Gebrauchtwarenmarkt eingestiegen. H&M, J. Crew und Kate Spade arbeiten mit ThredUp zusammen, damit Kleidung ein zweites Mal verkauft wird.

Die Gründe unterscheiden sich je nach Kategorie. In der Elektronik finanzieren Inzahlungnahme-Programme das Upgrade und halten ältere Modelle auf einem Preisniveau, das Käufer zu zahlen bereit sind. Bei Hobbyartikeln und Schmuck suchen Sammler nach Vintage-Stücken oder seltenen gebrauchten Teilen, die an Wert gewinnen können.

Wo das Modell auftaucht

Am deutlichsten zeigt es sich bei reinen Onlinehändlern: Fast 10 % von ihnen verkaufen inzwischen auf diese Weise. Rund 7,1 % der Hersteller von Konsumgütermarken haben Gebrauchtwaren in ihr Sortiment aufgenommen. Das Motiv ist kommerziell, aber auch eine Antwort auf Käufer, denen Nachhaltigkeit und ethischer Konsum wichtig sind. Über den Wiederverkauf zeigen diese Unternehmen, dass sie Abfall und Umweltbelastung reduzieren.

Was das von einem PIM verlangt

Ein gebrauchter Artikel ist keine neue SKU mit stabiler Spezifikation. Der Zustand variiert, die Menge an Informationen variiert, und das Gespräch mit dem Käufer ist ein anderes. Das PIM muss diese erweiterten Produktdaten abbilden können: den Zustand, was bekannt ist und was fehlt.

Für ein Team, das an Kataloge mit Neuware gewöhnt ist, liegt der Gestaltungsdruck bei Transparenz, Herkunft und Qualitätskennzahlen. Je mehr Unternehmen gebrauchte Artikel in denselben Bestand aufnehmen, desto weniger sind diese Felder optional.

Quelle: Digital Commerce 360

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