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Fallstudie Primera: einheitliche Produktdaten über alle Kanäle

· 2025-10-24 · Aktualisiert am 2026-03-09 · 2 Min. Lesezeit

Bei Primera wurde es immer komplexer, Produktinformationen über alle Kanäle hinweg konsistent zu halten. Mit Unterstützung von PIMvendors hat das Unternehmen seine Produktdatenflüsse strukturiert und ein PIM-System ausgewählt, das sowohl den Filialbetrieb als auch die E-Commerce-Ziele trägt.

Der Kunde

Primera ist eine der größten Einzelhandelsketten der Niederlande, mit Hunderten von Convenience-Filialen, die Bücher, Zeitschriften, Tabakwaren, Geschenkartikel und Lotteriedienste anbieten. Das Unternehmen verbindet eine starke stationäre Präsenz mit wachsenden E-Commerce-Aktivitäten und bedient jedes Jahr Millionen von Kunden.

Die Herausforderung

Im Zentrum der Systemarchitektur von Primera steht ein Kassensystem (Point of Sale, PoS), das zugleich als PoS und als ERP-System dient. Produkte von Lieferanten werden über das ERP verarbeitet, das die Daten in eine für das PoS geeignete Struktur umformt. Primera ergänzt spezifische Elemente wie Haupt- und Untergruppen, um die eigenen Anforderungen im Einzelhandel abzudecken. Für den E-Commerce setzt Primera Magento ein. Magento war allerdings nicht an eine zentrale Produktdatenbank angebunden. Dadurch wurde es zur großen Herausforderung, Produktinformationen kanalübergreifend konsistent und aktuell zu halten. Während der Filialbetrieb auf einem vergleichsweise einheitlichen System lief, stand der Onlinekanal für sich allein. Zudem hatte Primera erste Schritte in Richtung Click & Collect unternommen, was den Bedarf an einer einheitlichen Produktdatenbasis weiter erhöhte.

Die Lösung

PIMvendors hat gemeinsam mit Primera die Anforderungen geschärft und die gesamte Produktdatenarchitektur erfasst. Wir haben analysiert, wie die Daten durch alle Systeme fließen, und Lücken bei Konsistenz und Integration aufgedeckt. In strukturierten Workshops mit den Stakeholdern haben wir festgelegt, was ein zukunftssicheres PIM leisten muss. Abschließend haben wir Primera bei der Auswahl der passenden PIM-Lösung begleitet, die sich sowohl in die Filialsysteme als auch in Magento integrieren lässt und so eine zentrale Single Source of Truth für Produktdaten schafft.

Die Ergebnisse

Mit dem ausgewählten PIM bewegt sich Primera hin zu konsistenten, zentral verwalteten Produktdaten in Filialen und Onlinekanälen. Das schafft eine stärkere Grundlage für Omnichannel-Prozesse wie Click & Collect, reduziert manuelle Arbeit und verbessert die Datenqualität. Mit dem neuen Setup kann Primera seine digitalen Initiativen skalieren und zugleich die Stabilität im Kerngeschäft der Filialen bewahren.

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