PIMvendors

Wissensdatenbank · Signal · · Aktualisiert am 2026-10-22

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Welkoop legte die Datenregeln fest, bevor es ein PIM wählte

  1. 01 Regeln
  2. 02 Prozess
  3. 03 Roadmap
  4. 04 PIM

Welkoop legte die Datenregeln fest, bevor es ein PIM wählte. Produktdaten lagen in mehreren Anwendungen, ohne klaren Verantwortlichen. PIMvendors beschrieb die Prozesse, legte die Datendefinitionen fest, skizzierte die Integrationen und erstellte eine Roadmap, die immer nur einen Schritt auf einmal ändert, damit der Verkauf in den Filialen weiterläuft. Das anschließend gewählte PIM gehörte nicht zu den Big Five. Es war ein System, das in Deutschland schon im Einsatz, im Benelux-Raum aber wenig bekannt war.

Der Kunde

Welkoop ist eine niederländische Handelskette für Gartenartikel und Tierbedarf. Ziel waren genauere und einheitlichere Produktinformationen.

Die Herausforderung

Produktdaten waren über mehrere Stellen in den Anwendungen von Welkoop verteilt. Niemand war klar verantwortlich. Die Folge waren Widersprüche und viel Aufwand, um für jeden Ausgabekanal einen korrekten Datensatz zusammenzustellen.

Die Lösung

PIMvendors arbeitete an drei Dingen. Zuerst kamen die Prozesse und die Datendefinitionen. Dann ein neues Anwendungssetup, mit den Integrationen, die dieses Setup braucht. Dann eine schrittweise Roadmap, damit der Wechsel das Tagesgeschäft nicht unterbricht. Parallel dazu begleitete PIMvendors die PIM-Auswahl. Die Empfehlung war kein System der Big Five. Es war eine im Benelux-Raum weniger bekannte Option, die in Deutschland schon eingesetzt worden war.

Die Ergebnisse

Das Ergebnis ist der Rahmen: klare Ziele und Arbeitsschritte, die das Projektteam abschließen konnte, während die Filialen weiter verkauften. Der Einsatz in Deutschland ist der Grund, warum dieses PIM vorgeschlagen wurde. Die Lehre ist die Reihenfolge.

Die Kehrseite einer schrittweisen Roadmap: Die alten Widersprüche bleiben länger bestehen. Ein Kanal liefert weiter falsche Daten, während die Definitionen korrigiert werden. Eine Umstellung auf einen Schlag wäre auf dem Papier schneller, für eine Kette, die ihre Filialen offen halten muss, aber riskanter.

Übertragbar ist die Reihenfolge. Verantwortung und Definitionen, dann die Integrationen, dann das Werkzeug. Der Commerce-Stack erklärt zeigt, wer welches System verantwortet, wenn Produktdaten über mehrere Anwendungen verteilt sind. Produktdatenqualität und Data Governance beschreibt die klaren Zuständigkeiten, die Welkoop am Anfang fehlten. So wählen Sie ein PIM beschreibt den Auswahlschritt, der in diesem Projekt erst folgte, nachdem die Definitionen schriftlich festgelegt waren. Der Leitfaden zur PIM-Einführung zeigt, wie sich eine Roadmap aus kleinen Schritten in eine Implementierung einfügt, statt alles auf einmal umzustellen.

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