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PIM im Mittelstand: Produktdaten im Griff in einer digitalen Welt
Abygail · 2026-03-14 · 4 Min. Lesezeit

In diesem Webinar sprechen Stephan Spijkers, Luc Smeets und Chris Jobse über die Rolle von Product Information Management (PIM) in kleinen und mittleren Unternehmen. Sie zeigen, wie sich PIM von einer Enterprise-Lösung zu einem System entwickelt hat, das auch für mittelständische und kleine Unternehmen zugänglich ist. Die Referenten teilen Erkenntnisse dazu, warum ein guter Workflow nötig ist, wie wichtig das Datenmodell ist und welche Implementierungsstrategien funktionieren. Außerdem geht es um den Mehrwert eines dedizierten PIM-Systems und um die Herausforderungen, vor denen KMU beim Verwalten ihrer Produktdaten stehen.
Falls Sie die Session verpasst haben, können Sie sich hier das komplette Video ansehen:
https://www.youtube.com/embed/7w6qGmhF1ss?feature=oembed
Referenten:
- Stephan Spijkers - Co-Founder, PIMvendors.com
- Chris Jobse - Co-Founder, PIMVendors.com
- Luc Smeets - Managing Director, KatanaPIM
Erkenntnisse aus dieser Session:
Ist PIM immer die direkte Lösung für Produktdatenprobleme? Nein. PIM kann zwar viel Struktur und Kontrolle schaffen, ist aber nicht automatisch die Lösung für jedes Produktdatenproblem. Die eigentlichen Herausforderungen liegen oft in unklaren Prozessen, fehlender Verantwortung oder uneinheitlichen Arbeitsweisen. Wenn in der Organisation nicht klar ist, wer für die Daten verantwortlich ist, wie Informationen geliefert werden und wann sie validiert werden, löst auch ein PIM-System diese grundlegenden Probleme nicht. PIM unterstützt Prozesse, es ersetzt sie nicht. Warum hat die Digitalisierung die Verschiebung hin zum Mittelstand verstärkt? Durch die Digitalisierung sind auch KMU im E-Commerce, auf Marktplätzen und in internationalen Vertriebskanälen aktiv geworden. Früher galt PIM vor allem als Lösung für Großunternehmen, heute wird es für mittlere und kleinere Organisationen immer relevanter. Das Wachstum des Onlinehandels, strengere Informationspflichten und der Bedarf an einheitlicher Kundenkommunikation führen dazu, dass auch der Mittelstand zentrale und strukturierte Produktinformationen braucht. Warum sind Workflow und Datenmodell entscheidend für den PIM-Erfolg? Ein PIM-System ist nur so stark wie die Struktur dahinter. Ein durchdachtes Datenmodell legt fest, welche Informationen erfasst werden, wie sie strukturiert sind und wie sie zusammenhängen. Ein klarer Workflow sorgt zudem dafür, dass Daten zum richtigen Zeitpunkt ergänzt, geprüft und veröffentlicht werden. Ohne klare Prozesse und ein logisches Datenmodell entsteht trotzdem Zersplitterung, selbst innerhalb einer PIM-Umgebung. Warum sollten Sie mit den Grundfunktionen von PIM beginnen? Viele Organisationen wollen sofort alle Möglichkeiten nutzen: Anreicherung, Übersetzungen, Schnittstellen, KI und umfangreiche Syndizierung. Eine erfolgreiche Implementierung beginnt aber bei den Grundlagen: eine zentrale Datenquelle, einheitliche Produktstrukturen und klare Verantwortlichkeiten. Wer zuerst Stabilität in den Kernfunktionen schafft, legt ein solides Fundament, das sich später ausbauen lässt.
Warum ist Vorbereitung für eine erfolgreiche PIM-Implementierung so wichtig? Eine PIM-Einführung ist kein rein technisches Projekt, sondern eine organisatorische Veränderung. Vorab muss klar sein, welche Ziele verfolgt werden, welche Systeme angebunden werden und welche Prozesse angepasst werden müssen. Auch die aktuelle Datenqualität gehört kritisch auf den Prüfstand. Eine gute Vorbereitung verhindert Verzögerungen, Widerstände und unnötige Komplexität während der Implementierung.
Wie unterstützt PIM KMU beim Wachstum? Wachsende Unternehmen haben es mit mehr Produkten, mehr Varianten und mehr Vertriebskanälen zu tun. Ohne Struktur führt das zu Komplexität und Fehlern. PIM hilft, skalierbar zu arbeiten: Neue Produkte lassen sich schneller anlegen, Daten einfacher ändern, und die Expansion in neue Märkte oder Sprachen bleibt beherrschbar. So unterstützt PIM nachhaltiges Wachstum. Warum ist PIM ein wichtiges Puzzleteil in der Organisation? PIM steht nicht für sich allein, sondern verbindet verschiedene Abteilungen wie Marketing, E-Commerce, IT und Produktmanagement. Es bildet das Bindeglied zwischen internen Systemen und externen Kanälen. Wenn Produktinformationen zentral organisiert sind, verbessert sich die Zusammenarbeit, und Strategie, operatives Geschäft und Kundenkommunikation sind besser aufeinander abgestimmt. Was ist der nächste Schritt für Organisationen, die mit PIM starten wollen? Für Organisationen, die ihre Produktdaten professionalisieren wollen, ist es sinnvoll, zuerst die aktuelle Situation zu analysieren: Wo liegt die Zersplitterung, welche Prozesse fehlen und wie sehen die Wachstumspläne aus? Auf dieser Grundlage lässt sich entscheiden, ob und wie eine PIM-Lösung Mehrwert schafft. Beratung und eine gezielte Bestandsaufnahme helfen, eine Lösung zu wählen, die zu den Ambitionen und zum Reifegrad der Organisation passt. Mehr erfahren? Vereinbaren Sie einen Termin am Stand von PIMvendors auf den Webwinkelvakdagen: https://lunacal.ai/team/pimvendors/wwvd26?month=2026-03&date=2026-03-25
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