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Podcast: PIM-Migration erfolgreich meistern mit KatanaPIM
Nathalie · 2025-07-17 · Aktualisiert am 2025-07-23 · 3 Min. Lesezeit

Die Migration auf ein neues PIM-System kann überwältigend wirken, vor allem wenn Ihre Daten über Tabellen und veraltete Tools verstreut sind. Richtig umgesetzt kann sie Ihr Geschäft aber grundlegend verändern. In diesem Expertengespräch spricht Stephan Spijkers mit Raoul Straathof darüber, was eine PIM-Migration erfolgreich macht und welche Fallen Sie vermeiden sollten. Falls Sie die Live-Session verpasst haben, können Sie sich hier die vollständige Aufzeichnung ansehen:
Am Mikrofon:
Stephan Spijkers, Mitgründer, PIMvendors.com
Raoul Straathof, Product Manager, KatanaPIM Warum auf ein neues PIM migrieren?
Viele Unternehmen merken, dass sie Tabellen oder ihrem alten ERP entwachsen sind. Wenn Sortimente wachsen und Teams größer werden, fällt es alten Tools schwer, Produktdaten über alle Kanäle hinweg konsistent zu halten. Ein modernes PIM hilft, Informationen zu zentralisieren, die Genauigkeit zu verbessern und schnellere Markteinführungen zu ermöglichen.
Überstürzen Sie die Migration nicht
Ein häufiger Fehler? Sich direkt auf Funktionen und Integrationen zu stürzen, ohne die tatsächlichen geschäftlichen Anforderungen zu klären. Erfolgreiche Migrationen beginnen mit Fragen wie:
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Was bremst uns heute aus?
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Wo kosten uns Fehler und Inkonsistenzen am meisten?
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Welche Teams sind täglich auf diese Daten angewiesen?
Diese Analysephase hilft, Prioritäten zu setzen und eine Roadmap zu entwickeln, die auf Ihre Abläufe zugeschnitten ist und nicht nur auf Anbieterdemos.
Warum Data Governance und die Unterstützung der Stakeholder so wichtig sind
Bei einer Migration geht es nicht nur darum, Daten zu verschieben, sondern darum, Menschen und Prozesse aufeinander abzustimmen. Raoul betont die Rolle der Data Governance: festzulegen, wem welche Daten gehören, wie Änderungen freigegeben werden und wie Daten zwischen Systemen fließen.
Wer die wichtigsten Stakeholder früh einbindet (Produktteams, Marketing, IT und Geschäftsleitung), hält das Projekt auf dem Boden der Tatsachen und erlebt später weniger Überraschungen.
Klein anfangen, klug skalieren
Ein schrittweises Vorgehen funktioniert oft am besten: Beginnen Sie mit einem Pilotprojekt oder Proof of Concept. Testen Sie das neue PIM damit an einem begrenzten Produktsortiment, validieren Sie die Datenmodelle und verfeinern Sie die Governance-Regeln. Dieser kontrollierte Start gibt Teams Zeit zu lernen und nachzusteuern, bevor das System im ganzen Unternehmen ausgerollt wird.
Achten Sie auf versteckte Risiken
Einige Fallstricke, über die die Experten sprechen:
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Zu überschätzen, wie sauber die aktuellen Daten wirklich sind.
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Den Aufwand für Schulungen und die Dokumentation von Prozessen zu unterschätzen.
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Zu glauben, dass das Tool allein Probleme mit Prozessen oder Datenverantwortung löst.
Ein solider Migrationsplan sieht immer Zeit für Datenbereinigung, das Onboarding der Nutzer und Tests vor.
Wann externe Unterstützung sinnvoll ist
Bei komplexen Sortimenten oder knappen Zeitplänen können externe Spezialisten helfen, Projekte abzugrenzen, den Aufbau der Governance zu begleiten und kostspielige Nacharbeit zu vermeiden.
Fazit: Migration als Chance, nicht nur als Pflichtaufgabe
Bei einer PIM-Migration geht es um mehr als einen Toolwechsel. Sie ist eine Gelegenheit, neu zu bewerten, wie Ihr Unternehmen Produktdaten verwaltet, teamübergreifend zusammenarbeitet und Kunden konsistente Informationen liefert.
Mit Bedacht umgesetzt, legt sie das Fundament für schnellere Markteinführungen, bessere Kundenerlebnisse und skalierbares Wachstum.
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